Schon als Teenager war für mich klar, dass ich mir einen Beruf wünsche, in welchem ich mit Hammer und Nagel arbeiten kann. Aus diesem Grunde entschied ich mich für eine Schnupperlehre bei einem Schreiner, war aber danach etwas enttäuscht, da der Hammer nicht sehr oft zum Einsatz kam. Bei der zweiten Schnupperlehre als Maurer konnte ich dann doch noch ausgiebig Hämmern und Nageln. Ein weiteres wichtiges Fazit aus dieser Schnupper-Zeit war, dass ich mit meinen eigenen Händen etwas entstehen lassen konnte.

So kam es, dass ich mich für eine Ausbildung zum Maurer entschieden habe und die dreijährige Lehre beim Unternehmen Stotzer in Büren an der Aare begann und auch abschloss. Nun hatte ich schon eine solide Grundlage und Know-how, wie ich Objekte bauen, erstellen und entstehen lassen kann.

Danach zog es mich weiter zu der Firma Emch Bau AG in Aetigkofen, wo ich während 6 Jahren als Maurer arbeiten und Erfahrungen sammeln konnte.

Mein Traumberuf Maurer hatte ich somit gefunden und konnte diesen auch in grossartigen kleineren Unternehmen ausführen. Trotzdem machte ich mir auch Gedanken über meine Zukunft und was ich an Weiterbildung machen könnte. Unter anderem auch, da sich Rückenprobleme bei mir bemerkbar machten und somit klar war, dass ich nicht bis ins hohe Alter den Beruf Maurer ausüben konnte. Sicher war, dass ich im Baugewerbe bleiben wollte und entschied mich somit für die Weiterbildung zum Bauführer.

Leider konnte ich diese bei der Firma Emch Bau nicht machen, da das Unternehmen zu klein für eine solche Ausbildung war und ich wechselte zu Weiss und Appetito Solothurn in den Fachbereich Sanierung.

Zuerst absolvierte ich die Weiterbildung zum Bautenschutz Fachmann, danach ging es nach Bern um wieder die Schulbank für den Bauführer zu drücken.

Nach einer ersten Zeit „draussen“ auf dem Bau habe ich mir einen Platz im Büro bei Weiss und Appetito verdient und konnte als Bauführer durchstarten. Schon von Anfang an durfte ich grosse Projekte durchführen. Dazu gehörte das Sanieren von Brücken, Kläranlagen sowie von Wasserversorgungen. Grossprojekte wie die Sanierung eines Hotels unter grossem Zeitdruck konnte ich auch meistern und damit meine Belastbarkeit prüfen. Das sanieren von Balkonen und feuchten Kellerräumen sowie die Instandstellung von Betonkonstruktionen wurden zu meinem Tagesgeschäft, welches ich bei W&A ohne grosse Vorlagen selbständig ausführen konnte. Das Kommunizieren mit Projektverantwortlichen wie auch Privatpersonen gehörte zu meinem Job und war für mich immer wichtig. Das Durchführen eines Projektes von der Ausschreibung, über die Umsetzung bis hin zur Abrechnung wurde meine neue Leidenschaft.

Eines meiner persönlich grössten Projekte bis zu diesem Zeitpunkt war aber sicher unser Hausbau. 2013 haben wir das Elternhaus meiner Frau übernommen und zu einem 2-Generationenhaus umgebaut. Die Planung und Umsetzung als Bauleiter habe ich persönlich durchgeführt.

Nach 6 Jahren bei Weiss und Appetito, davon 5 im Büro als Bauführer erhielt ich von Daniel Emch das Angebot die Firma Emch Bau AG in Aetigkofen zu kaufen und dadurch zu übernehmen und weiterzuführen.

Nach reiflicher Überlegung entschied ich mich dafür und wir, meine Frau und ich sowie Daniel Emch und seine Frau Renate, fingen an, diese Übernahme in die Wege zu leiten.

Seit 1. Januar 2016 bin ich nun Inhaber und Geschäftsführer meines eigenem Unternehmen – Bandi Bau AG – und ich bin bereit für die neue Herausforderung, für die Selbstständigkeit und meine Leidenschaft für den Bau weiter ausleben zu können.

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